Mitgliederversammlung 2020

Unter besonderen Bedingungen hielt der Förderkreis Metzinger Keltern (FMK) am 5. Oktober 2020 seine Jahreshauptversammlung ab. Durch die aktuelle Pandemie war die Versammlung, die ausnahmsweise in der Festkelter, stattfand, von Einzelsitzplätzen und entsprechenden Hygieneregeln gezeichnet.


Und die Pandemie bewegte nicht nur die Teilnehmer, denn der Förderkreis steht vor einer großen Herausforderung. Das Hauptgeschäftsfeld der großen öffentlichen und kulturellen Veranstaltungen fällt derzeit weg, so Kurt Mende, Vorsitzender des FMK, in seinem Jahresrückblick und dem Ausblick. Ereignisse wie das Metzinger Weinfest, der alljährliche Kunst- und Weihnachtsmarkt sowie viele private Buchungen für Events und Weinproben fielen in diesem Jahr als Einnahmequelle weg und noch weiß niemand, wie lange dies andauern wird. Der Verein, der im Jahr 2019 noch 106 Veranstaltungen zu seinen Leistungen zählte, blickt aktuell auf nur 13 Kleinbuchungen zurück, wie die stellvertretende Vorsitzende, Kirstin Weiblen, berichtete. Anstehende Projekte, die der FMK in Zusammenarbeit mit der Stadt Metzingen, der Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen und dem Biosphärengebiet fördert, werden in Zukunft genau auf ihre Finanzierbarkeit geprüft werden müssen.


An diesem Abend wurde aber auch in die Zukunft geschaut. Kurt Mende, Kirstin Weiblen und Christoph Rall wurden als Vorstände und Kassier in ihrem Amt bestätigt und zusammen mit dem Ausschuss für ihre bisherige Arbeit entlastet. Neu gewählt in den Vorstand wurde Schriftführer Pascal Kuchar, der bereits in der Vergangenheit durch seine Großeltern Albrecht und Helga Seitz viel im Verein mitgearbeitet hat. Zum Ausschuss gehört nun auch Jochen Kromer, der ehemalige Geschäftsführer der MMT Metzingen. In einer kurzen Vorstellung erläuterte Kromer wichtige Themen, die alle Vereine betreffen, ging aber auch kurz auf weitere Gestaltungsmöglichkeiten des FMK ein. "Wir müssen mit Erfahrung, aber auch neu zu werbender jüngerer Mitgliedschaft in die Zukunft blicken." Die Ideen gehen dem FMK nicht aus, auch in Corona-Zeiten wird man weiter an aktuellen und neuen Projekten arbeiten.