Sieben Keltern

sieben kelternEinmaliges Ensemble im Herzen der Stadt

1  Vinothek, 2  Weinbaumusem, 3  Festkelter, 4  Marktkelter,
5  Stadtbücherei, 6  Marktkelter (Wochenmarkt),
7  Gastronomie, W  Wengerterhäusle

Schon seit Ende des 11. Jahrhunderts wurden im Ermstal Weinreben angebaut. Vor allem Klöster, die Grafen und später Herzöge von Württemberg, sowie die Universität Tübingen hatten im Mittelalter umfangreiche Weinberge, Zehnthäuser und Keller in ihrem Besitz.

Die Keltern wurden erstmals 1281 erwähnt. Sie waren Schutzgebäude für die darunter stehenden Kelterbäume, mit denen die Weintrauben gepresst wurden. Durch moderne Keltermethoden wurden die unter Denkmalschutz stehenden Keltern überflüssig und die Kelterbäume wurden – bis auf den im Weinbaumuseum – größtenteils 1929 abgebaut.


Heute haben die Keltern nach umfangreichen Renovierungen andere Funktionen.